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Aufruf zur Nutzung von OPS-Codes
© UKJ/Klin. Medienzentrum/I. Rodigast

Aufruf zur Nutzung von OPS-Codes

Die DGKN hat in den letzten Jahren die Einbringung neuer neurophysiologischer Verfahren in den OPS-Katalog (Operationen- und Prozedurenschlüssel) erfolgreich unterstützt. Dies betrifft konkret das MEG, die navigierte TMS und das High-density EEG. Jetzt ist es wichtig, diese Codes auch konsequent zu nutzen!

Durch die konsequente Nutzung der OPS-Codes kann eine Erlös-Relevanz erzielt und die Wichtigkeit dieser Methoden nachgewiesen werden. Es gibt bereits Bestrebungen der Gesetzlichen Krankenversicherung, diese Codes wieder zu streichen mit dem Argument, sie fänden keine Anwendung. Dem sollten wir als Klinische Neurophysiologie aktiv entgegenwirken.

Daher die Bitte an alle Erbringer diese Leistungen: Verwenden Sie diese OPS-Codes bitte konsequent, insbesondere die InEK Kalkulations-Häuser:

1-20b: Magnetenzephalographie [MEG]

1-20b.0: Zur Lokalisation epileptischer Foci

1-20b.1: Zur Lokalisation funktioneller Hirnareale

1-20b.x: Sonstige

1-20c: Navigierte transkranielle Magnetstimulation [nTMS]

1-20c.0: Zur Identifizierung von Hirnarealen für die Motorik (Motormapping)

1-20c.1: Zur Identifizierung von Hirnarealen für die Sprache (Speechmapping)

1-20c.x: Sonstige

1-20d: Hochauflösende Elektroenzephalographie [hdEEG]

1-20d.0: Zur Lokalisation epileptischer Foci

1-20d.1: Zur Lokalisation funktioneller Hirnareale

1-20d.x: Sonstige