MyDGKN
Twitter
EEG-Prüfung über ILIAS am 14.10.2022

EEG-Prüfung über ILIAS am 14.10.2022

Wir werden auch einen zweiten Prüfungstermin in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Universität Köln über das Online-Lernportal ILIAS anbieten. Am Freitag, den 14. Oktober 2022 haben alle EEG-Zertifikatsanwärter die Möglichkeit, sich innerhalb eines Zeitfensters von 09:00 und 16:00 Uhr der ca. 90-minütigen Prüfung zu unterziehen.

Call for Entries: Michael Prize 2023

The Michael Prize is one of the most highly regarded international awards for research contributing to further developments in epileptology. It is awarded at the biennially organized  International Epilepsy Congresses, and is now open for applications of younger researchers who have not yet reached the age of 45 at the time of the application deadline.

Jetzt veröffentlicht: Der Deutsche Gehirnplan - Agenda 2030

Es ist an der Zeit, für die Gehirngesundheit zu handeln!

Das German Brain Council veröffentlicht mit dem „Deutschen Gehirnplan – Agenda 2030“ auf über 50 Seiten einen strategischen Fahrplan in eine gehirngesunde Zukunft – und einen eindrücklichen Appell an die Politik. Mehr als 20 Autor:innen und 20 Verbände aus psychiatrischen und neurologischen Fächern, darunter auch die DGKN, zeigen mit den Grundsatzpapier, was die Gehirnforschung bis 2030 erreichen kann. 
25 Prozent aller Menschen weltweit haben aktuell eine neurologische oder psychische Erkrankung und jährlich entstehen dadurch allein in Europa Kosten von mehr als 800 Milliarden Euro. Anhand von fünf Beispielen über die gesamte menschliche Lebensspanne werden diese Fakten unterlegt und die Notwendigkeit einer schnellen und effektiven Hilfe von Politik und Gesellschaft zur Erforschung besserer Prävention und Therapie gefordert. 

Now Open: IFCN 2022 Education Fellowship Applications

The International Federation of Clinical Neurophysiology (IFCN) is pleased to announce the availability of education fellowships that will be awarded to support training in clinical neurophysiology for applicants without access to similar training in their home country. The maximum award for each fellowship will be $25,000 for one-year fellowships.

Das vernetzte Gehirn: Entschlüsselung eines komplexen Schaltplans

Alles, was wir wahrnehmen, fühlen, lernen, führt zu neuen Verschaltungen von Nervenzellen im Gehirn. Die Funktion unseres Gehirns ist das Ergebnis eines Zusammenspiels vernetzter Hirnregionen. Die Neurophysiologie erforscht, wie sich die Störung dieser Netzwerke in neurologischen Erkrankungen manifestiert. Um die Gehirnkonnektivität als großen, dreidimensionalen Schaltplan zu rekonstruieren, werden unter anderem Hirnläsionen mit Funktionsausfällen korreliert. Die genaue und prädiktive Kartierung von Läsionssymptomen ist ein wichtiges Ziel der klinischen Neurowissenschaften. „Die Zusammenhänge zwischen individueller Symptomlast und Lokalisation von Läsionen und Netzwerkverbindungen benachbarter Regionen im Gehirn sind allerdings äußerst komplex“, erläuterte Prof. Michael D. Fox, Associate Professor für Neurologie an der Harvard Medical School und Direktor am Center for Brain Circuit Therapeutics in Boston (USA), auf dem Kongress für Klinische Neurowissenschaften der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) 2022.

Digital Healthcare: wie die Digitalisierung Forschung und Versorgung verändert

Big Data, künstliche Intelligenz, Gesundheits-Apps und Video-sprechstunde – der digitale Wandel hat auch die Medizin und die Neurologie erreicht und könnte das Gesundheitswesen fundamental verändern. Die Digitalisierung schafft neue Diagnostik- und Behandlungsmöglichkeiten, fördert die personalisierte Medizin, erleichtert die Kommunikation der Akteure und ermöglicht es, PatientInnen stärker an der Behandlung zu beteiligen. Sie birgt aber auch Risiken, etwa beim Datenschutz. „Das beste Beispiel für diese Entwicklung sind die sogenannten digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA). Die Apps auf Rezept werden PatientInnen stärker in die Behandlung einbinden und gleichzeitig datengetriebene Forschung enger mit dem Versorgungsalltag verbinden. Das hat Auswirkungen auf Zusammenarbeit, Transparenz und Qualitätskontrolle in der Medizin. Wichtig ist, dass ÄrztInnen, TherapeutInnen, aber auch PatientInnen sich an diesem Prozess der Veränderung beteiligen“, so die Einschätzung von Prof. Jochen Klucken, Professor für Digitale Medizin an der Universität Luxembourg, auf dem Kongress für Klinische Neurowissenschaften der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) 2022.

Vision oder Hirngespinst: Gehirndoping durch Neurotechnologien?

Mit Hirnimplantaten Gedächtnis und Konzentration verbessern oder Smartphones und Computer steuern – solche Visionen ambitionierter Neurotechnologie-Unternehmen klingen nach Zukunftsmusik. Dennoch sind Hirn-Computer-Schnittstellen (Brain-Computer-Interfaces, BCI) ein hoch innovatives Forschungsfeld der Neurophysiologie. „Aktive und passive BCI werden bereits eingesetzt, um die Bewegungskontrolle bei Parkinson mittels Tiefer Hirnstimulation (THS) zu verbessern, epileptische Anfälle zu detektieren oder Hirnerkrankungen zu diagnostizieren. Der digitale und technische Fortschritt bietet ungeahnte neue Möglichkeiten und hat ein breites wissenschaftliches und wirtschaftliches Interesse geweckt“, schilderte Prof. Florian Mormann von der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) auf dem Kongress für Klinische Neurowissenschaften 2022 in Würzburg. „Vom Gedankenlesen durch Hirnimplantate oder Gehirndoping durch Elektrostimulation sind wir allerdings noch weit entfernt. Weil uns das Wissen fehlt und weil damit einige ungelöste ethische Fragen einhergehen“, so Prof. Mormann.
 

Protokolle der Kommissionssitzungen nun online verfügbar

Interesse an den aktuellsten Beschlüssen der DGKN-Kommissionen? Die Protokolle der letzten Kommissionsitzungen, die während des diesjährigen Kongresses für Klinische Neurowissenschaften in Würzburg stattfanden, sind nun im internen Mitgliederbereich zur Ansicht verfügbar.

Obituary for Prof. Johannes Noth

With great sadness we have noted the passing away of Professor Johannes Noth on March 10, 2022 at the age of 79 years.

Kongressmaterial ab sofort auf Abruf verfügbar

Eine Vielzahl an wissenschaftlichen Sitzungen sowie ganze Industriesymposien stehen Ihnen ab heute zum Abruf in der Mediathek bis zum 31.12.2022 zur Verfügung.